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Best Practice: Innovative „To-Go“ Konzepte

25.01.2021

Die Pandemie erfordert Kreativität

Ob in der Mittagspause, oder beim Nachmittagsspaziergang, schnelles Essen auf die Hand funktioniert immer. Mal eben schnell was unterwegs snacken und am besten inklusive Getränk unter 10€. Wer kann da widerstehen?

Spätestens, seitdem wir in der Pandemie meist nur noch „außer Haus“ verkaufen dürfen, sollte sich jeder Gastronom einmal Gedanken darüber gemacht haben, wie das „To-Go“ Geschäft ihm zusätzlichen Umsatz generieren kann.

Foodtrucks

Ob Foodtruck, oder einfachem Verkaufstresen vor dem Restaurant, wir sehen die Bereitschaft zur Kreativität gerade jetzt in diesen Zeiten sehr hoch. Warum also nicht über dieses Thema sprechen?

Foodtrucks sind für viele Startups der Renner, um ihre Produkte an deren Zielgruppe auszuprobieren. Doch setzten immer mehr Gastronomen auch dauerhaft auf dieses Konzept. Gerade in Bezirken, in denen viele Büros angesiedelt sind, sind die Foodtrucks nicht mehr weg zu denken. Ob Pommes rot/weiß oder ausgefallenes BBQ, die Leute verbringen ihre Mittagspause heute gern an der frischen Luft. Da ist ein Foodtruck genau die richtige Wahl. Hier sind feste Verkaufsplätze wichtig, damit die Kundschaft es einfach hat und eine Mittags-Routine einkehren kann.

Einkaufspassagen

Und was wären die Innenstädte ohne schnellem Essen auf die Hand? Frische Luft macht bekanntlich hungrig und zum einkehren geht man dann auch gern in eine Einkaufspassage, wo diverse Imbisse auf einen warten. Hier werden zwar meistens Sitzplätze angeboten, aber der Fokus liegt ganz klar auf dem „To-Go“ Geschäft. Und damit für jeden etwas dabei ist, findet man gleich mehrere Imbiss-Variationen auf einer Ecke. Auch hier ist zu beobachten, dass es häufig über den günstigen Preis funktioniert.

Wollen die Leute also plötzlich nicht mehr gesund und nachhaltig essen? Doch! Und das kommende Gesetzt zum Verbot von Einwegplastik wird dieses Umdenken auch erforderlich machen.

Natürlich gibt es nicht nur die günstigen Fastfood-Varianten, die hier zu durchleuchten ist. Dazu wird das Verbot von Einwegplastik die Preise im „To-Go“ Geschäft noch mal anziehen lassen.

Qualität statt Quantität

Auch im Luxus-Segment sind immer mehr Imbiss-Variationen zu finden. Wenn man einfach mal über die Grenzen Deutschlands hinaus schaut, sieht man in Ländern wie England, Dänemark & Schweden zahlreiche „Gourmet-Food-Courts“. Hier treffen sich Familien zum gemeinsam Frühstück und der Vorteil ist, dass sich jeder von unterschiedlichen Anbietern sein Frühstück zusammenstellen lassen kann und für jeden Geschmack etwas dabei ist. Dazu bieten hier zum Beispiel Schlachter einen Mittagstisch an und verkaufen dabei noch ihre Waren zum Mitnehmen für zu Hause. Nachmittags und abends verwandelt sich der Food-Court dann in eine Szene-Bar, die für jeden etwas zu bieten hat, häufig mit lauter Musik und sogar Live-Bands. Das Thema Genuss steht in diesen Ländern auf einer höheren Stelle.

Restaurantbesuche in weiter Ferne

Doch auch in Deutschland haben die meisten Restaurants in der Pandemie umdenken müssen und sind auf Außerhaus- & Liefer-Geschäft umgestiegen. Häufig mit einfachen Mitteln und sehr viel Kreativität. Ein Restaurantbesuch ist seit der letzten Lockdown-Verlängerung erneut in weite Ferne gerückt. Warum also nicht umdenken und langfristig auch auf ein innovatives „To-Go“ Konzept setzen? Die Reduzierung der Sitzplätze durch die Abstandsregelungen wird sich auch langfristig am Umsatz widerspiegeln. Die Preise der Gerichte auf der Speisekarte können nicht einfach „verdoppelt“ werden, damit sich ein Restaurantbesuch für den Gastronom wieder rentiert. Das „To-Go“ Konzept wird ein wichtiger Bestandteil der nächsten Jahre in der Gastronomie sein, um zusätzliche Geschäft zu generieren.

Sollten Sie Anregungen und/oder Hilfe für Ihr Restaurant benötigen, dann melden Sie sich gern bei uns für die nötige Unterstützung! Den Kontakt finden Sie hier.